Klinische Pharmazie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf


Optimierung der Patientenbehandlung

Claudia Langebrake* und Heike Hilgarth*, Hamburg

Im europäischen Vergleich mit durchschnittlich 0,93 Krankenhausapothekern pro 100 Betten nimmt Deutschland mit 0,31 Krankenhausapothekern pro 100 Betten den letzten Platz ein. In den USA arbeiten etwa zehnmal so viele Krankenhausapotheker wie in Deutschland, wobei ein Viertel als Stationsapotheker beschäftigt ist. Obwohl eindrucksvoll belegt werden kann, dass klinisch tätige Apotheker neben der Optimierung der Arzneimitteltherapie auch zu Kosteneinsparungen beitragen, sind in Deutschland bisher nur wenige Stationsapotheker tätig.
Am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf sind im Oktober 2006 zwei Vollzeitstellen für klinische Pharmazeuten geschaffen worden, die ausschließlich für die patientennahe Betreuung ausgewählter Stationen zuständig sind und von den Kliniken finanziert werden. Den Hauptteil der täglichen Arbeit macht die Teilnahme an Stationsvisiten und -übergaben aus, bei denen vor Ort Beratungen und Interventionen zur Pharmakotherapie durchgeführt werden. Stetige Prozessanalysen bilden die Grundlage dafür, dass spezifische Standards entwickelt und Schnittstellenprobleme überwunden werden können.
Ziel dieses Projekts ist es, durch die Einbindung von Stationsapothekern und deren Fachwissen über Arzneimittel, die Pharmakotherapie unter rationalen und ökonomischen Gesichtspunkten zu optimieren und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Schlüsselwörter: Klinische Pharmazie, Stationsapotheker
Krankenhauspharmazie 2008;29:83–9.

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