Horizon-Scanning KPH …


Dr. Matthias Fellhauer, Villingen-Schwenningen

Dr. Matthias Fellhauer, Herausgeber der Krankenhauspharmazie [Quelle: privat]

Im November 2012 trafen sich der Herausgeber der Krankenhauspharmazie (KPH), Mitglieder des Herausgeberbeirats und der Redaktion sowie Vertreter aus Präsidium und Geschäftsführung der ADKA zu einem Meeting „Horizon-Scanning KPH“. Das Motto des Treffens in Berlin ließ schon erahnen, dass es hier vor allem darum gehen sollte, in die Zukunft zu schauen, kreativ zu sein und nach der Devise „Das Bessere ist der Feind des Guten“ unsere zweifellos gut aufgestellte Verbandszeitschrift weiterzuentwickeln.

Um das wichtigste Ergebnis gleich vorwegzunehmen: Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass die Krankenhauspharmazie auch in Zukunft ein Forum sowohl für wissenschaftliche Beiträge als auch Berichte aus der Praxis bleiben soll. Diese Frage stellte sich insbesondere vor dem Hintergrund des neu eingeführten Peer-Review-Verfahrens. Dieses eröffnet den Autoren wissenschaftlicher Arbeiten und Übersichtsarbeiten die Möglichkeit, ihre Arbeiten begutachten zu lassen und sie damit gegebenenfalls qualitativ zu verbessern. Die ersten Erfahrungen damit sind ausgesprochen gut, und die meisten Autoren bezeichneten das Verfahren als für sie sehr gewinnbringend. Zukünftig können geeignete Gutachter auch vom Autor selbst vorgeschlagen werden. Autoren können aber auch weiterhin Manuskripte zur Veröffentlichung einreichen, die nicht für das Peer-Review-Verfahren bestimmt sind, so beispielsweise Berichte aus dem praktischen Arbeitsalltag.

Die inhaltliche Gestaltung der KPH betreffend wurde vor allem über Themenhefte, Berichte aus den Ausschüssen und Artikel über Zulassungs- und Projektarbeiten diskutiert. In einem Themenheft wird eine bestimmte Thematik von mehreren Autoren und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und kommentiert. Auch aktuelle Kongresse können mit einem Themenheft begleitet werden. Da diese Hefte von den Lesern in der Vergangenheit bereits gut angenommen wurden, soll es sie zukünftig öfter geben. Ebenfalls mehr Raum sollen Berichte über spezielle Projekte der Ausschüsse erhalten. Dies gilt auch für Projektarbeiten, die im Rahmen der Fachweiterbildung angefertigt wurden, oder für Zusammenfassungen von Diplom- und Masterarbeiten. Diese Manuskripte sollen gerade jüngeren Kollegen den Einstieg in das fachliche Publizieren erleichtern.

Die in jedem Heft in der Rubrik „Referiert und kommentiert“ enthaltenen Zusammenfassungen wissenschaftlicher Publikationen aus der internationalen Literatur sollen zukünftig verstärkt mit Kommentaren von Experten aus dem jeweiligen Fachgebiet ergänzt werden. So erhält der Leser eine Einschätzung zum praktischen Stellenwert der berichteten Ergebnisse aus erster Hand. Schließlich werden Gasteditorials zum Ausdruck bringen, dass die Krankenhauspharmazie keine Insel ist, sondern den offenen Austausch von Meinungen mit Kollegen oder Vertretern anderer, zum Beispiel medizinischer Fachdisziplinen oder Institutionen des Gesundheitswesens, aktiv fördert.

So verlief das „Horizon-Scanning KPH“ ausgesprochen produktiv und allen Teilnehmern ist für ihre kreativen Ideen und Vorschläge herzlich zu danken. Als Herausgeber durfte ich zudem den Eindruck gewinnen, dass eine große Übereinstimmung bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung der Zeitschrift besteht und dass die KPH für die Zukunft bestens aufgestellt ist. Dunkle Wolken waren am Horizont jedenfalls nicht erkennbar.

Dr. Tanja Liebing wird die Leitung der Redaktion demnächst an Dr. Heike Oberpichler-Schwenk abgeben. Als Herausgeber danke ich Frau Dr. Liebing für die exzellente Zusammenarbeit und wünsche ihrer Nachfolgerin einen guten Start und eine glückliche Hand.

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