Kommissionierautomaten als Bausteine eines Logistikkonzepts


Stefan A. Ehret, Martin J. Hug und Egid Strehl, Freiburg

Großkliniken zeichnen sich durch stetiges Wachstum und hohe Dynamik aus. Als Dienstleister müssen die Krankenhausapotheken ihr Arzneimittelsortiment ständig diesen Veränderungen anpassen. Kundenwünsche und wissenschaftliche Innovationen führen zu einer Verbreiterung des Sortiments und steigendem Warenumsatz. Moderne Technologien machen automatische Warenkommissionierung zu einer sinnvollen Option. Im Folgenden soll das am Universitätsklinikum Freiburg erarbeitete und inzwischen umgesetzte Konzept erläutert werden. Ausgangspunkt war eine genaue Analyse der Lagerbewegungen. Dabei zeigte sich, dass vor allem die Kommissionierung der Langsamdreher und das Umlagern aus dem Übervorrat Optimierungspotenzial besitzen. Die Erfahrungen mit Großautomaten und die räumlichen Gegebenheiten bewogen uns, ein Einzelpackungssystem mit chaotischer Lagerung zu wählen. Wir entschieden uns für das System Apostore der Fa. KHT/Apostore, welches in der Lage ist, mehrere Packungen hintereinander einzulagern und in einem Arbeitsgang zu entnehmen. Die Arzneimittelabgabe kann per Rohrpost oder in Versandkisten erfolgen. Diese Anlage ist Baustein eines Logistikkonzepts, dessen Zielvorgabe es ist, ein Optimum für die Lagerung und Kommissionierung jedes einzelnen Artikels zu finden. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass sich mit diesem Ansatz eine hohe Effizienz erreichen lässt.
Schlüsselwörter: Kommissioniersystem, Logistikkonzept, Automatisierung, Apostore
Krankenhauspharmazie 2007;28:87–92.

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