Implementierung von Antimicrobial- Stewardship-Programmen


Leitlinien der Infectious Diseases Society of America und der Society for Health Care Epidemiology of America 2016

Eva Meyle, Heidelberg, und Donald Ranft, Leipzig, für den Ausschuss Antiinfektive Therapie

IDSA und SHEA veröffentlichten im April die neue Leitlinie „Implementing an Antibiotic Stewardship Program“. Der Schwerpunkt der Leitlinie liegt auf der Bewertung und Empfehlung von ABS-Interventionen für die Praxis. Gleichzeitig erlaubt der Aufbau der Leitlinie den Krankenhäusern, sich aus den einzelnen Interventionen individuelle ABS-Programme zusammenzustellen und zu implementieren. Ziele der Leitlinie sind, das Patienten-Outcome zu verbessern, die Rate an unerwünschten Ereignissen, besonders die Inzidenz von Clostridium-difficile-assoziierten Diarrhöen zu senken und eine Verbesserung der Resistenzsituation zu erreichen. Als effektivste ABS-Maßnahmen werden die Vorabgenehmigung vor Therapiestart („pre-authorization“) und patientenspezifische Verordnungsanalysen mit Feedback im Rahmen von Antibiotika-Visiten („prospective audit and feedback“) empfohlen. Antimicrobial-Stewardship-Programme sollen interdisziplinär sein, unter Beteiligung von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen und klinischen Pharmazeuten. Explizit soll ein Infektiologe mit Antimicrobial-Stewardship-Kenntnissen Leiter von Antimicrobial-Stewardship-Programmen sein.
Schlüsselwörter: Antimicrobial Stewardship, Antibiotic Stewardship, Leitlinie, Antibiotika-Resistenz, rationale Antiinfektivatherapie, Infectious Diseases Society of America
Krankenhauspharmazie 2017;38:23–5.

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